§8 Königsehrenabend

 

  1. Zu Ehren des Zugkönigs veranstaltet der Jägerzug einen Königsehrenabend und lädt hierzu ein. Die Form des Königsehrenabends legt der Zug fest. Ein Essen auf dem Königsehrenabend darf vom Zugkönig nicht gereicht werden. Falls vom Zug ein Essen gewünscht wird, so legt dies die Versammlung rechtzeitig vor dem Königsehrenabend fest, wobei die Kosten im Wege der Umlage auf die einzelnen Mitglieder verteilt werden.

  2. Der Zugkönig erhält vom Zug ein Geschenk, über dessen Höhe auf der Jahreshauptversammlung abgestimmt wird. Der Betrag kann dem jeweiligen Zugkönig auch in bar ausgezahlt werden.

  3. Der Zug bestellt und bezahlt die Musik zum Königsehrenabend aufgrund eines Vorstandsbeschlusses.

  4. Der Zugkönig erhält einen Königsorden (Ordenspflicht), der vom Zug bezahlt wird. Sollte ein Zugkamerad zum zweiten oder wiederholten Male Zugkönig werden, so erhält er eine Ehrennadel (Nadelpflicht).

  5. Die Kosten für die Beköstigung (nur Getränke) der Gäste des Zuges anläßlich des Königsehrenabends übernimmt der Zug.

  6. Die Gäste des Zugkönigs werden von ihm eingeladen und auf seine Kosten beköstigt.

§9 Verfügung über die Gelder

 

  1. Die Zugkasse wird vom 1. Kassierer nach kaufmännischen Gesichtspunkten zum Wohle des Zuges verwaltet.

  2. Entnahmen dürfen nur mit Zustimmung von drei Vorstandsmitgliedern oder durch Beschluß der Versammlung erfolgen. Hierzu gehören stets der 1. und 2. Vorsitzende und zwei weitere Vorstandsmitglieder.

  3. Bestellungen auf Rechnung des Zuges ohne vorherige Zustimmung der in Absatz 2 genannten Vorstandsmitglieder oder ohne Beschluß der Versammlung müssen vom Auftraggeber bezahlt werden.

  4. Aus der Zugkasse werden bei besonderen Anlässen, die die Zugmitglieder betreffen, angemessene Beträge entnommen, die in der Höhe für alle Mitglieder gleich sind. Die Höhe des Betrages ist zu Beginn eines neuen Geschäftsjahres zu beraten und zu beschließen. Besondere Anlässe sind der dieser Satzung beigefügten Zuwendungsliste zu entnehmen.

§10 Kassenprüfung

 

  1. Die Zugkasse ist jährlich einmal zum Ende des Geschäftsjahres von zwei Zugmitgliedern zu prüfen. Die Kassenprüfer werden von der Versammlung in offener Wahl mit einfacher Mehrheit rechtzeitig vor der Kassenprüfung gewählt. Als Kassenprüfer können keine Vorstandsmitglieder gewählt werden; eine zweimalige Wiederwahl ist ausgeschlossen.

  2. Das Prüfungsergebnis ist der Versammlung zu Beginn des neuen Geschäftsjahres durch die Kassenprüfer mitzuteilen

§11 Zugeigentum

 

  1. Das Zugeigentum ist der dieser Satzung beigefügten Inventarliste zu entnehmen und jährlich auf Aktualität zu prüfen und ggf. zu korrigieren.

  2. Die Zugmitglieder in deren Besitz sich dieses Zugeigentum befindet, sind für die sorgsame Pflege und Erhaltung verantwortlich. Die jeweiligen Besitzer von Zugeigentum sind in der Inventarliste Namentlich aufzuführen.

Aktuelle Seite: Home St. Hubertus Satzung