§12 Ausschluß und Austritt

 

  1. Wer das Ansehen des Zuges durch eine Handlung, Duldung oder Unterlassung schädigt, wird durch Beschluß der Versammlung mit 2/3 Mehrheit in geheimer Abstimmung aus dem Zug ausgeschlossen. Jedes Zugmitglied kann hierzu den entsprechenden Antrag stellen. Der Antrag muß ausführlich begründet sein. Die Versammlung entscheidet auf jeden Fall vor der in Satz 1 genannten Abstimmung, ob die vorgetragenen Gründe zu dem Antrag ausreichen. Diese Entscheidung ist in geheimer Abstimmung zu beschließen. Hierzu genügt eine einfache Mehrheit.

  2. Statt eines Ausschlusses kann die Versammlung nach Durchführung des in Absatz 1 Satz 3 genannten Verfahrens auch eine Verwarnung aussprechen. Hierzu ist eine Abstimmung in geheimer Form durchzuführen. Es entscheidet die einfache Mehrheit. Nach aussprechen einer Verwarnung ist bei nochmaligen Vorkommen der beanstandeten Handlung, Duldung oder Unterlassung nach Durchführung des in Absatz 1 Satz 3 genannten Verfahrens über den Ausschluß des Mitgliedes abzustimmen.

  3. Die Entscheidung, ob sofort über einen Ausschluß oder zunächst über eine Verwarnung abgestimmt wird, obliegt alleine der Versammlung.

  4. Ein dreimaliges, ununterbrochenes, unentschuldigtes Fehlen bei Versammlungen oder Veranstaltungen zieht zunächst eine schriftliche Verwarnung durch den Vorstand des Jägerzuges nach sich. Die Verwarnung ist mit Aufforderung um Äußerung zu versehen. Sollte ein Monat nach Aussprechen der Verwarnung keine Reaktion auf die Aufforderung um Äußerung erfolgen, ist automatisch der Ausschluss beschlossen.

  5. Jedes Zugmitglied kann schriftlich oder mündlich auf einer Versammlung seinen Austritt aus dem Zug erklären. Die Entscheidung braucht nicht begründet zu werden. Die Austrittserklärung ist, falls sie nicht auf der Versammlung gegeben wurde, in der darauffolgenden Versammlung zur Kenntnis zu geben. Die Versammlung kann im Einzelfall entscheiden, ob mit dem austretenden Mitglied nochmals über seinen Austritt gesprochen werden soll.

§13 Auflösung des Jägerzuges

 

  1. Die Auflösung des Jägerzuges kann nur in einer Versammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt „Auflösung des Jägerzuges“ stehen.

  2. Die Einberufung einer solchen Versammlung zur Auflösung des Zuges erfolgt, wenn
    (a) der Vorstand mit einer Mehrheit von ¾ aller seiner Mitglieder dies beschlossen hat oder
    (b) dies von 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder des Jägerzuges schriftlich gefordert wurde.

  3. Die Versammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder zzgl. einem stimmberechtigten Mitglied anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von ¾ der erschienene stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.

  4. Bei Auflösung des Jägerzuges fällt das Zugeigentum an den Bürgerschützenverein Grevenbroich. Ein etwaiger Kassenbestand wird für wohltätige Zwecke verwendet.

§14 Geschäftsjahr

  Das Geschäftsjahr deckt sich mit dem Kalenderjahr.

§15 Änderungen von Vorschriften dieser Satzung

 Einzelne Vorschriften dieser Satzung sowie die gesamte Satzung können durch einstimmigen Beschluß der Mitgliederversammlung geändert oder außer Kraft gesetzt werden. Bei einer Gegenstimme gilt der Antrag als abgelehnt. Enthaltungen werden auf gesetzlicher Grundlage als Zustimmungen gewertet. Der Antrag auf Änderung einzelner Vorschriften dieser Satzung bzw. außer Kraft setzen dieser Satzung ist eingehend zu begründen.

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