Schützenfest 2017

Auftakt des diesjährigen Schützenfests war unser traditioneller Löhnungsappell am Donnerstagabend.
Unser Vorsitzender Dieter Hartwig begrüßte alle Anwesenden, und besonders unsere Majestät Dominic II. Weinsheimer.
Ohne viel Zeit zu verlieren bat Dieter dann unsere Kassierer darum, mit dem Auszahlen der Spargelder zu beginnen.
Nachdem alle finanziellen Angelegenheiten geklärt waren, Übergab Dieter das Kommando an unseren Hauptmann Thilo.

Auch Thilo begrüßte alle Anwesenden und begann mit der Verteilung der Zugbefehle gepaart mit ein paar Erklärungen zu den einzelnen Antretezeiten und Kleiderordnungen. Die Regelung des Aufmarschs zur Regimentsabnahme auf der Lindenstraße übernimmt Tobias. Und hoffentlich zum letzten Mal sind wir für die Absicherung des Marktplatzes vor der Parade verantwortlich, auch wenn wir mit dem dritten Mal jetzt zum Brauchtum gehören. Um uns ein bisschen Hoffnung zu geben, dass wir trotz unbeständiger Wettervorhersage trockenen Fußes durch die Stadt ziehen, ließ Thilo uns glauben, er habe das Wetter extra so befohlen.
Bevor Thilo uns allen viel Spaß und eine schönes Schützenfest-Party wünschte, durften wir uns am eine Reihe von Spenden erfreuen:
Das heutige Essen wurde von Dieter und Bernd gespendet, Daniel Hemmerling ließ 50 € springen, weil er dieses Jahr leider nicht dabei sein kann und damit die Würstchen nach dem Verzehr immer noch schwimmen können, wurde ein Fass von Rene, André und Max gespendet. Wir bedankten uns bei unseren Spendern mit einem dreifachen, kräftigen „Gut Schuß“.
Jetzt hatte unser Spieß André das Wort, dieses Mal gibt es wieder ein Spießbuch, in das jeder Kamerad sogar reingucken kann, sofern man einen Euro Bearbeitungsgebühr bezahlt. Am Samstag dürfen wir laut André es gerne was lockerer angehen, dafür sollte dann der Sonntag umso disziplinierter ablaufen.
Damit gingen wir in den gemütlichen Teil über, der für einige Kameraden erst in der späten Nacht beendet sein sollte.

Der Samstag begann mit der Niederlegung einer Schale für alle verstorbenen Kameraden und Schützenfrauen mit einer anschließenden Schweigeminute auf dem Friedhof Stadtmitte. Anschließend legten wir auch eine Schale am Grab von Heinz Rodrigo in Elsen nieder.
Beim abendlichen Antreten zum Fackelzug gab es natürlich die ersten Strafen und schon bald kursierte in den Reihen der Hubertusschützen der Spitzname „Erdogagel“ für unseren Zugführer.
Während des Umzugs durften wir uns an reichlich erschreckten Gesichtern erfreuen, da wohl kaum ein Zuschauer damit gerechnet haben dürfte, dass unsere Salutschüsse nicht nur visuell, sondern auch akustisch mit einem lauten Knall untermauert wurden. Nichtsdestotrotz (oder gerade deswegen) gab es viel Applaus von den in Zuschauermassen. Am Ende wurden wir mit dem fünften Platz belohnt, die fehlenden fünf Punkte auf Platz vier holen wir auch noch. Und in guter Tradition wurde kräftig gefeiert und die Nacht zum Tag gemacht.

Der Sonntag begann dann mal wieder viel zu früh mit dem Antreten zum Kirchgang. Für manch einen Kameraden war es sogar so früh, dass sie sich prompt auf dem Weg zur Kirche verliefen und (wieder einmal) im Café Pause gelandet sind. Bei der anschließenden Gefallenenehrung kann erfreulicher Weise berichtet werden, dass dieses Jahr alle Kameraden durchgehalten haben.
Zugintern gab es dieses Jahr ein paar Ehrungen mehr vorzunehmen: Manfred und Wolfgang Müller wurden für den Fackelbau, Dominc für sein Engagement für den Garten (und dabei besonders die Organisation), Marcus ebenso für die Gartenarbeit, (auch wenn er noch nicht einmal ein Jahr dabei ist) geehrt. Für alle Geehrten gab es einen dreifachen, kräftigen „Gut Schuß“.

Eine besondere Ehrung gab es für seine Verdienste für Wolfgang Klein, er wurde von Thilo zum Hauptmann befördert und zum Regimentsfahnenhauptmann ernannt. Der Zug hieß Wolfgang mit einem dreifachen, kräftigen „Gut Schuß“ Willkommen im neuen Amt und Würden.
Um 13:45 Uhr hieß es dann Antreten zum Festumzug, hier stießen die Kameraden der Königstreuen zu uns. Nach einer quasi nicht stattgefundenen Kompanieabnahme zogen wir zur Freude aller diszipliniert durch die Stadt. Wir belohnten unser Auftritt dann auch noch mit einem besonders gelungenen Stechschritt bei der Parade. Und so verwundert es nicht, dass wir seitens der Königstreuen mit viel Lob bedacht wurden.
Zum Festball um 20 Uhr wurden erstaunlich wenige weiße Hosen gesichtet und wir feierten ausgelassen bis in die späten Stunden.

Der Montag begann dann in unserer gewohnten Ecke im Zelt mit einem Frühstück. Schließlich lässt sich mit leere Magen schlecht den ganzen Tag lang feiern. Und wir haben gut gefrühstückt...

Der Dienstag begann dann ebenfalls mit einem Frühstück, die Brötchen wurden von Wolfgang Müller gespendet, wofür sich der Zug mit einem dreifachen, kräftigen „Gut Schuß“ bedankte. Frisch gestärkt ging es an die Pfänder und der linke Flügel machte sich nach dem 18. Schuss auf den Weg Richtung Boden, erfolgreicher Schütze war Max von Borzestowski. Der Schweif fiel im 22. Schuss Thilo Kagel zum Opfer, der rechte Flügel überlebte den von Tobias Laube abgegebenen 17. Schuss nicht und beim Kopf hatte es die noch amtierende Majestät Dominic mit dem 4. Schuss besonders eilig.
Zum Königsschuss meldeten sich die Kameraden Tomas Appel, André Dresen, Max von Borzestowski, Bernd Helfenstein und Wolfgang Müller. Und im 26. Schuss errang Thomas Appel die Königswürde im St. Hubertus.
Zugführer Thilo bedankte sich bei der scheidenden Majestät Dominc und bedankte sich für ein schönes Königsjahr und nahm ihm das Königssilber ab.
Die anwesenden Mitglieder begrüßten unseren neuen Zugkönig mit einem dreifachen „Gut Schuss“. Die erste Amtshandlung war nun die Übergabe der Pfänderorden an die genannten Pfänderschützen. Unser neue König spendierte uns dann eine Runde, für die wir uns mit einem dreifachen, kräftigen „Gut Schuß“ bedankten.
Das nach langer Zeit wieder einmal ausgetragene Frauenschießen konnte Anja Kagel mit 28 Ringen für sich entscheiden und damit Pokal und Brosche in Empfang nehmen.
Um 18 Uhr war dann Antreten und Abmarsch zum letzten Umzug des Jahres. Nach einem kurzen Umzug und Vorbeimarsch am Schützenkönig ging es ins Zelt um den weiteren Krönungsfeierlichkeiten beizuwohnen. Mehr oder weniger aufmerksam verfolgten wir den offiziellen Teil und genossen so nach und nach immer mehr unsere antialkoholischen Getränken, irgendwie waren die Anstrengungen der letzten Tage auch am zurückgehenden Bierkonsum ablesbar.

Zum Fischessen am Mittwochabend begrüßte uns Thilo ganz herzlich, und dabei besonders unsere neue Majestät Thomas II. Appel. Zügig durfte unser Spieß damit beginnen die Strafgelder einzukassieren, denn vorher wurde das Buffett nicht eröffnet. Um einige Euros erleichtert, ging es dann zum Essen. Frisch gestärkt gab dann Thilo ein kurzes Feedback zum Schützenfest:
Der Löhnungsappell war gut besucht und es war ein schöner Abend, insgesamt waren wir am keinen Tag zu knapp besetzt, selbst am Dienstag waren reichlich Kameraden anwesend, ihm hat es Spaß gemacht.
Auch André zog ein durchweg positives Fazit, die Truppe hat sich überwiegend diszipliniert verhalten.
Dann bedankten wir uns bei unserem Wirtpaar Renate und Frank für die Gastfreundschaft der letzten Tage mit einem dreifachen, kräftigen „Gut Schuß“. Auch Frank bedankte sich für die tollen Tage.
Statt des Fackelabbruchs steht die Überführung der Fackel nach Laach an, sie findet dort Unterschlupf bis zum Fackelzug in Elsen am 30.09. Antretezeit und Kleiderordnung folgen noch.
Und mit dem Hinweis, dass die Oktoberversammlung am 07.10. stattfindet, wurde der offizielle Teil geschlossen und unser diesjähriges Schützenfest zum Ausklang gebracht.

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