Schützenfest 2016

Eröffnet wurde das Schützenfest traditionell mit unserem Löhnungsappel in unserem Vereinslokal „Op 'de Eck“ am Donnerstagabend.Parade 2016
Unser erster Vorsitzender Dieter Hartwig begrüßte alle Anwesenden und besonders unsere Majestät Wolfgang III. Klein.
Als Nächstes durfte sich der Zug an zahlreiche Spenden erfreuen: das erste Bierfass wurde von den Kameraden Manfred Höhne und Thilo Kagel gespendet, das zweite Fass von den Kameraden Max von Borzetoswki, André Dresen und René Kaiser und das Essen von den Kameraden Thomas Appel, Bernd Helfenstein und Dieter Hartwig.
Das Wimmelbild für Matthias Schiffer hat seine Frau in Empfang genommen, erfreulicher Weise hat sich Matthias Gesundheitszustand inzwischen wieder gebessert. Nachdem die letzten organisatorischen Dinge geklärt wurden, ging es in die Pause für die Kassierer zum Auszahlen und teilweise wieder Einkassieren der Spargelder.
Dann übergab Dieter das Kommando an unseren Zugführer Thilo.

Auch er begrüßte alle Anwesenden und freute sich darüber, dass so viele da sind und begann mit der Verteilung der Kompaniebefehle.
Manfred brachte die Idee auf, unsere Fackel als Gastfackel in Elsen mitgehen zu lassen, dafür sind aber mindestens zehn Kameraden notwendig. Dieter ruft Dirk Drossard an und fragt nach, ob er das Zugfahrzeug stellen und als Fahrer fungieren kann. Manfred setzt sich mit dem Präsidenten von Elsen in Verbindung und klärt weitere organisatorischen Dinge.Fackel 2016
Der Zug ist auch dieses Jahr für die Absicherung des Marktplatzes verantwortlich. Heinz Rodrigo erklärte hierzu, dass eine Gasse in den Zehnthof hinein für die Pferde freizuhalten sei und diese bis zum Ende bestehen bleiben müsse, d.h. einige Kameraden können nicht bei der Parade mitmarschieren.
Als kleine Überraschung überreichte jetzt Thilo unserem Heinz ebenfalls ein Wimmelbild und bedankte sich bei Bernd für das Organisieren.
Abschließend wünschte uns Thilo ein schönes Schützenfest und übergab das Wort an unserem Spieß Dominic. Er verteilte die im letzten Jahr bewährten Strafkarten und wünscht uns ebenfalls ein schönes Schützenfest. Der offizielle Teil des Löhnungsappells war damit zu Ende und der Zug begann sich daran, zügig die gespendeten Fässer zu leeren.
Am Samstagnachmittag um 14.30 Uhr traf sich eine Abordnung des Jägerzuges auf dem Grevenbroicher Friedhof vor dem Kriegerehrenmal. Hier gedachte man der verstorbenen Kameraden und legte ein Blumengebinde nieder. Anschließend fuhr man gemeinsam zum Friedhof nach Gustorf und legten dort für Anne Linkenheil ein Blumengebinde nieder.
Um 19:15 Uhr war dann Antreten zum Fackelzug im Vereinslokal. Und natürlich fand unser Spieß auch schon den einen oder andern Grund, Strafen zu knipsen. Für so manch einen Kamerad sollte diese Geräusch bald sehr vertraut werden. Beim Umzug durften wir uns nicht nur an den mit vielen Besuchern gesäumten Straßen erfreuen, sondern auch an dem vielen Applaus für unsere Fackel und so manches Gelächter für unseren Spruch. Beim Einzug ins Zelt gab es dann kleine Navigationsschwierigkeiten, so dass wir einmal quer durchs Zelt auf der anderen Seite wieder hinausmarschierten, nur um dann feststellen zu müssen, dass dies dann doch der falsche Weg war. Bevor der offizielle Teil beendet wurde und wir mit dem ausgelassenen Feiern beginnen konnten, durften wir uns am Ende über den fünften Platz freuen (oder ärgern). Die Stunden vergingen und für viele war es bereits wieder früher Morgen, bevor man den Heimweg antrat.
Der Sonntag begann mit dem Antreten zum Gottesdienst und zur Toten- und Gefallenenehrung, und der Zug war sogar fast vollzählig angetreten. Doch auch hier hatten einige Kameraden Navigationsschwierigkeiten, so landeten nicht wenige statt in der Kirche beim Frühstück im Café Pause. Anschließend zog man zum Denkmal, wo die Toten- und Gefallenenehrung stattfand. Zur besonderen Dramaturgie trug unser Kamerad Daniel Hemmerling bei, als bei ihm kurz vor dem „Gefallenem Kameraden“ der Kreislauf in den Sparmodus schaltete und ihm in die Knie zwang. Nachdem der Großen Zapfenstreich, die Nationalhymne sowie die Europahymne verklungen waren, marschierte das Regiment ins Festzelt. Hier fand das Frühkonzert und die zuginternen Ehrungen statt. Geehrte wurden die Kameraden Manfred Höhne und Wolfgang Müller für ihr Engagement beim Fackelbau.
Unser Oberst Joachim Schwedhelm machte dann unserem Regimentsfahnenträger Sven Linkenheil noch eine kleine Überraschung, als er ihm ein restauriertes Schild für den Fahnenträger umhing. Hier sei noch erwähnt, dass auf den Wunsch unseres Oberst, den Festumzug im Trockenen stattfinden zu lassen, der Himmel mit einem ohrenbetäubenden Donnerknall antwortete.
Um 13:15 Uhr war dann bereits wieder Antreten am Vereinslokal. Hier machten wir nach langer Zeit ein neues Zugfoto. Die Zugabnahme durch den Zugführer und unsere Majestät brachte dann auch unsere Spieß zum Schwitzen, gab es, man muss ja schon sagen traditionell, wieder reichlich gewolltes wie ungewolltes Fehlverhalten und Uniformmängel. Das Antreten des Regiments verlief einigermaßen pünktlich so das sich um 14.30 Uhr der hier formierte Festumzug in Bewegung setzen konnte. Nachdem der Zug auf der Lindenstrasse angelangt war hielt man an, um die Regimentsabnhame durchzuführen. Anschließend ging es zügig zurück ins Festzelt. Hier wurde das eine oder andere Bierchen noch getrunken und auf den schönen und vor allem trockenen Abschluss des Festumzuges angestoßen.
Der Festball ab 20.00 Uhr Auch hier wieder sehr gute Stimmung und viel Spaß und bei einigen Feiern bis zum frühen Morgen.
Montag 11.00 Uhr: „Antreten zum traditionellen Frühschoppen im Festzelt“. Wie jedes Jahr hatten wir uns wieder unsere Ecke direkt hinter dem Haupteingang gesichert und abgesperrt. Die Kameraden des Jägerzuges waren auch alle pünktlich um 11.00 Uhr vor Ort (woran das wohl gelegen hat?). Es wurden belegte Brötchen gereicht und das eine oder andere Bier schon getrunken. Auch dieser Frühschoppen endete in bester Manier in den späten Abendstunden.
Der Dienstag startete um 09:30 Uhr mit dem Pfänder- und Zugkönigsschießen am Schießstand in Orken. Thilo begrüßte alle Anwesenden und unsere Majestät Wolfgang III. Klein und bat zum ausgiebigen Frühstück. Nun überreichte Thilo Willi und Christa Peiffer ein Geschenk und einen Blumenstrauß anlässlich ihrer silbernen Hochzeit und der Zug beglückwünschte das Paar mit einem dreifach, kräftigen Gut Schuß. Das Pfänderschießen eröffnete unsere Majestät mit dem ersten Schuss zu Ehren des Bundespräsidenten. Der Kopf ging nach dem 60. Schuss an Bernd Helfenstein, der rechte Flügel sicherte sich Manfred Höhne im 38. Schuss, der Schwanzpfänder fiel nach dem 53. Schuss an den Kameraden René Kaiser und den linken Flügel sicherte sich Lars Heinrich im 30. Schuss. Jetzt legten wir eine Pause ein um in Ruhe unser Mittagessen genießen zu können. Für das Zugkönigsschießen meldeten sich die Kameraden Daniel Hemmerling, Dieter Hartwig, Bernd Helfenstein und Dominic Weinsheimer. Schuss um Schuss widersetzte sich der Vogel allen Bemühungen unserer Aspiranten und die Zeit verging ins Land. Leider musste Bernd aus persönlichen Gründen nach dem 163. Schuss aufgeben. Aber letztendlich wurde auch dieser Vogel mit dem 203. Schuss von Dominic bezwungen. Zugführer Thilo bedankte sich bei der scheidenden Majestät Wolfgang und bedankte sich für ein schönes Königsjahr und nahm ihm das Königssilber ab. Die anwesenden Mitglieder begrüßten unseren neuen Zugkönig mit einem dreifachen „Gut Schuss“. Die erste Amtshandlung war nun die Übergabe der Pfänderorden an die genannten Pfänderschützen. Viel Zeit blieb auch nicht mehr, den es wurde direkt zum Antreten auf der Von-Goldammer-Straße verlegt.
Nach einem kurzen Umzug und Vorbeimarsch am Schützenkönig ging es ins Zelt um den weiteren Krönungsfeierlichkeiten beizuwohnen. Im Zelt gab es dann erst einmal eine Runde von Willi, wofür sich der Zug mit einem dreifachen, kräftigen „Gut Schuß“ bedankte. Für den Zug hatte der Bürgermeister gleich zwei Geschenke parat; das Erste (und gewollte) waren zwei Gutscheine für eine Fahrt mit dem von uns so hopps genommenen elektro-Smart. Besonders unser Spruch schien im Hause Krützen für Dissonanzen zwischen den Bürgermeister und seiner Frau gesorgt zu haben. Das zweite und eher nicht gewollte Geschenk ist eine Tischrunde gewesen, beim Aufrufen der Namen ver-hagel-te es im wahrsten Sinne des Wortes unserem Thilo die Stimmung, weil der Bürgermeister Thilos Nachnamen falsch aussprach. Auch nach Ende des offiziellen Teils wurde es für so manchen Schützen ein langer Abend, der schlussendlich an der Theke endete.
Der Mittwoch begann mit dem Fackelabbruch und was in monatelanger Arbeit aufgebaut wurde, war nach zwei Stunden wieder eingerissen. Dabei gab es aber schon reichlich Ideen, was man den so schönes neues bauen könnte.
Am Mittwochabend um 19.00 Uhr stand traditionsgemäß noch das Fischessen im Vereinslokal an. Eingeladen wurden wir von unserem Wirtspaar Broker, allerdings gab es wohl Schwierigkeiten in der Absprache mit dem Zug Waldeslust, so dass es zu einem kleineren Chaos am Büffet kam. Sie versprachen aber für das nächste Jahr Besserung. Unser Zugführer Thilo begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich beim Zug für ein tolles Schützenfest. Samstag waren wir traditionell außer Rand und Band (was sich aber noch im vertretbaren Rahmen gehalten habe), am Sonntag haben wir dafür ein sehr adrettes Bild abgegeben. Und auch für die starke Mannzahl am Dienstag fand Thilo lobende Worte. An den Tagen habe er bereits die ersten Meinungen bekommen, was er den besser machen könne, er wird sich das zu Herzen nehmen und bat auch alle anderen um ein ehrliches Feedback. Unser Fackelbaubeauftragter Manfred übergab eine kleine Kollage von der Fackel an Wolfgang Müller und bedankte sich bei dieser Gelegenheit für seine Unterstützung. Zu guter Letzt durfte unser Spieß Dominic auch noch einen kleinen Rückblick geben. Der Samstag war sehr gut und verlief gesitteter als noch die Jahre davor (werden wir etwa älter?) und am Sonntag hatten wir ein bisschen Pech mit dem Wetter, er ist insgesamt zufrieden. Zum Abschluss bedankte man sich bei der Wirtin unseres Vereinslokals Renate Brocker für die tollen Stunden die man während der Schützenfesttage hier verbringen durfte mit einem Blumenstrauß. Thilo gab an dieser Stelle dann das Kommando wieder an unseren ersten Vorsitzenden Dieter zurück. Auch er bedankte sich bei allen Teilnehmern und schloss mit dem Hinweis auf das Arnold-Maini-Gedächtnissschießen am 01.11. an der Orkener Schießbahn den offiziellen Teil und damit das Schützenfest für dieses Jahr.
Bezüglich der Zugsau machten sich übrigens schnell das Gerücht breit, dass es diesmal gleich drei Kameraden gab, die sich um diesen ehrenhaften Titel erbittert stritten, mehr aber wie gehabt am Königsehrenabend 2017.
Mit diesen Worten schließt der Protokollant den Bericht über ein sehr unterhaltsames Schützenfest 2016.

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